Ladenmieten: Leipzig kann sich mit Metropolen messen

Eine aktuelle Übersicht der Maklergesellschaft Cushman & Wakefield (C&W) über die Preisentwicklung in den weltweit teuersten Einkaufsstraßen zeigt, dass auch Leipzig im Vergleich zu anderen Metropolen mithalten kann. Das geht aus einem Bericht der Immobilien-Zeitung hervor (IZ 36/2011).

Demnach sind die Ladenmieten in den teuersten Einkaufsstraßen der Welt zwischen Juni 2010 und Juli 2011 mehrheitlich angestiegen. Untersucht wurden 278 Einzelhandelsläden in 63 Ländern. Die größten Steigerungsraten waren in Asien & Südamerika zu verzeichnen. In Deutschland liegt Münchens Kaufingerstraße auf Platz 10 und ist damit der teuerste Einzelhandelsstandort in Deutschland (330 Euro). Weltweit liegt München auf Platz 10. Aber auch andere Städte wie Frankfurt/Main, Berlin sowie Leipzig und Dresden rangieren auf vorderen Rängen. Die Leipziger Petersstraße wäre demnach sogar begehrter als das teuerste Pflaster in Vietnam (Einkaufszentrum in Hanoi, 103 Euro).

Dass Leipzig im Einzelhandel hervorragend abschneidet, zeigt auch, dass der Leipziger Hauptbahnhof von Bahnkunden jetzt zum "Hauptbahnhof des Jahres" gewählt wurde. Der in den 90er Jahren umfassend sanierte Bahnhof bietet mehr als 140 Geschäfte auf zwei Tiefgeschossen unterhalb des Querbahnsteiges Platz.

Insgesamt steht Leipzig auch mit den neuesten Wirtschaftdaten gut da (News vom 05.09.2011). Im Städteranking des Magazins "Capital" gehört Leipzig in Sachen Wirtschaft aktuell zu den Top-Aufsteigern (Capital 09/2011). Nach diesem Bericht hat Leipzig im Städtvergleich ganze 15 Plätze gutgemacht und landet auf Platz 4 des Rankings noch vor Städten wie Düsseldorf, Dresden, Münster, Bonn oder Stuttgart. In Ostdeutschland ist Leipzig damit sogar als führend einzustufen.


RA Eric Lindner

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