Gemeinsame Presseerklärung der Sächsischen Wohnungswirtschaft:

?Es gilt, die Fehlentscheidung der sächsischen Landesregierung zu korrigieren, da sie den notwendigen Stadtumbau Ost ganz erheblich behindert. Die Beibehaltung der Investitionszulage für noch weitere Jahre ist eine wichtige Voraussetzung, um notwendige Aufwertungs- und Investitionsmaßnahmen, vor allem in den Innenstädten, durchzuführen. Die Nichtverlängerung der Investitionszulage hat massive Auswirkungen auf die Beschäftigungslage in den neuen Ländern. Fachleute schätzen, dass die Zulage Investitionen in Höhe von rund Drei Milliarden EURO bewirkt und ca. 30.000 Arbeitsplätze im Osten sichert.

Völlig unverständlich ist, dass Sachsen als Nutznießer dieser Investitionszulage eine gemeinsame Initiative der Ostländer nicht unterstützt, obwohl diese Zulage zum Teil vom Bund, über den Finanzausgleich teilweise auch von den alten Ländern finanziert wird.

Wir fordern deshalb die sächsische Landesregierung auf, eine gemeinsame Initiative der neuen Länder zur Verlängerung der Investitionszulage doch noch zu ermöglichen.?

Dr. Th. Ungethüm
Präsident
Haus & Grund Sachsen e.V.

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