Sächsischer Wohnungsmarkt von Bankenkrise betroffen

Wie die Sächsische Zeitung berichtet musste die Kamenzer Wohnungsgenossenschaft ?Novum? Insolvenz anmelden. Die Gesellschaft hatte zur Sanierung ihrer Bestände erhebliche Kredite bei der DG Hyp und der DZ-Bank aufgenommen.
Noch im Februar dieses Jahres meldete die DG Hyp, dass es keine Veräußerung vertragsgemäß bedienter Kredite außerhalb des genossenschaftlichen Finanzverbunds ohne Zustimmung des Kunden gebe.
Offenbar ist dem nicht so weil die Genossenschaft inzwischen Post von Inkasso-Büros, die Banken in Irland und Großbritannien vertreten, erhalten hat. Dabei geht es um die Verteuerung der Kredite, die insgesamt 18 Millionen Euro betragen. Ursprünglich waren wohl 5,5 Prozent für Zins und Tilgung bis 2008 ausgehandelt. Nunmehr wollte einer der Gläubiger erst 10,5 Prozent Zins und Tilgung haben wollte und schließlich schlappe acht Millionen Euro zum 15. Oktober. Zuviel für das Wohnungsunternehmen.

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